Drehzahl von der Zündung.
Lambda aus dem Auspuff.

Zwei kleine Boxen mit Bluetooth, gebaut für die Microdyno-App. Beide zählen jeden Zündimpuls mit Mikrosekunden-Zeitstempel. Eine heizt zusätzlich eine Breitbandsonde und liefert das Luft-Kraftstoff-Verhältnis live.

Beide Sensoren sind noch nicht bestellbar. Zum Shop-Status

Drehzahl

MicroDyno-RPM

Zwei Kabel an den Wechselstrom-Ausgang der Zündung. Der Sensor macht aus jeder Welle einen sauberen Impuls, stempelt ihn auf die Mikrosekunde und schickt ihn per Bluetooth an die App. Die Drehzahl steht live auf dem Handy, ohne Mikrofon, ohne Aufnahme, ohne Nachbearbeitung.

Der Sensor läuft auf Akku und kümmert sich selbst um seinen Strom: Fünf Minuten ohne Zündimpuls und ohne App-Verbindung, dann schläft er ein. Der nächste Zündimpuls oder ein Druck auf die Taste weckt ihn. Du musst ihn nie ausschalten.

Reißt Bluetooth während der Fahrt ab, ist nichts verloren: Der Sensor speichert jeden Impuls auch bei sich, und die App holt sich nach dem Lauf die fehlenden Stücke.

MessungZündimpulse, Zeitstempel in Mikrosekunden
Anschluss2 Kabel an AC der Zündung, nach dem Spannungsregler
EingangOptokoppler, galvanisch getrennt, TVS-Schutz
Impulse pro Umdrehung1 bis 24, in der App einstellbar
StromAkku, Laden per USB-C
StandbyTiefschlaf nach 5 min, Aufwachen per Zündimpuls oder Taste
FunkBluetooth LE, eine Verbindung gleichzeitig
SpeicherImpulsprotokoll im Sensor, Nachladen aus der App
FirmwareUpdate per Bluetooth aus der App
AppMicrodyno für iOS und Android, Apple Watch
Drehzahl + Lambda

MicroDyno-Lambda-RPM

Derselbe Drehzahl-Eingang, dazu ein Breitband-Controller für eine Bosch-LSU-4.9-Sonde. Die Box hängt an einer 12-V-Batterie, heizt die Sonde und schickt AFR, Lambda und Sondenzustand zusammen mit der Drehzahl an die App.

Die Heizung ist der heikle Teil: Ein kalter Auspuff ist innen feucht, und Wasser auf der heißen Keramik zerstört die Sonde. Deshalb bleibt die Box nach dem Einschalten im Standby und heizt erst, wenn der Motor 30 Sekunden gelaufen ist. Stellst du den Motor ab, bleibt die Heizung noch fünf Minuten an. Für einen kurzen Stopp musst du also nicht neu warten.

In der App siehst du AFR live zum Bedüsen und nach dem Messlauf als Überlagerung auf der Leistungskurve. Die Apple Watch zeigt AFR direkt vom Sensor am Handgelenk: Weicht das Gemisch bei Vollgas vom Optimum ab, erkennst du einen falsch eingestellten Vergaser, Falschluft oder eine Verstopfung sofort, bevor der Motor Schaden nimmt.

MessungDrehzahl wie MicroDyno-RPM, dazu Lambda und AFR
SondeBosch LSU 4.9 Breitband, 6-poliger Stecker
AnschlussRot/Schwarz an 12-V-Batterie, 2 Kabel an AC, Sonde
SondenheizungStart nach 30 s Motorlauf, 5 min Nachlauf, dann Standby
ZuständeStandby, Heating, Adjusting, Measuring, Fehlerzustände
WerteAFR, Lambda, Sondentemperatur, Bordspannung, 10-mal pro Sekunde
Strom12 V, Heizung bis 2 A beim Aufheizen
FunkBluetooth LE, eine Verbindung gleichzeitig
FirmwareUpdate per Bluetooth aus der App

Warum ein Sensor, wenn das Mikrofon reicht?

Keine Nacharbeit

Kein Zuschneiden, kein Oberwellen-Editor. Stopp drücken, Kurve ist da. Bei drei Läufen hintereinander macht das den Unterschied.

Lärm ist egal

Wind, Verkehr, ein zweiter Roller nebenan: Für das Mikrofon ein Problem, für den Sensor nicht. Er zählt Zündimpulse, keine Töne.

Lambda dazu

Die Lambda-Variante zeigt, ob der Motor fett oder mager läuft, live beim Fahren und später in der Kurve. Das kann das Mikrofon nicht.